Geologie für Österreich

Eine Hand hält einen Stift auf die Position von Österreich auf einem Reliefglobus. Im Hintergrund eine Wand mit einem bunten Mosaik.
Reliefglobus im Foyer der Geologischen Bundesanstalt.
© Geologische Bundesanstalt / Lois Lammerhuber

Geologie ist allgegenwärtig. Leben und Alltag sind in vielfältiger Weise mit ihrer geologischen Grundlage vernetzt. Die Wahrnehmung von Geologie ist freilich so unterschiedlich wie die zahlreichen Facetten dieser Wissenschaft selbst, die sich mit der Entstehung und dem Aufbau der Erde befasst.

Sechs Hände halten verschiedene Steine.
© Geologische Bundesanstalt / Lois Lammerhuber

Die Geologische Bundesanstalt (GBA) ist das größte geowissenschaftliche Forschungszentrum Österreichs. Oft wird sie auch als „geologisches Gewissen des Landes“ bezeichnet. Der gesetzliche Auftrag ist klar: Die GBA hat die Aufgabe ...

Eine Frau studiert eine geologische Karte im Lesesaal der Geologischen Bundesanstalt.
Der Lesesaal der größten erdwissenschaftlichen Bibliothek Österreichs.
© Geologische Bundesanstalt / Lois Lammerhuber

Die Aufgabe der GBA, dem Bund als „zentrale Informations- und Beratungsstelle im Bereich der Geowissenschaften“ zu dienen, ist im Gesetz (FOG § 18) festgeschrieben. Darüber hinaus ermöglicht die Website den weltweiten Daten- und Informationszugang rund um die Uhr ...

Ein Labor mit vielen Schläuchen, Kabeln, durchsichtigen Behältern und einem schwarzen Gerät. Im Hintergrund hantiert ein Mann in weißem Arbeitsmantel, Handschuhen und mit Kopfbedeckung.
Reinstraumlabor
© Geologische Bundesanstalt / Lois Lammerhuber

Ob Wasser, Ton, Sand, Kies, Kalk, Marmor, Sandstein, Granit oder Gneis, nur die genaue Kenntnis ihrer Zusammensetzung (Stichwort: Geochemie) erlaubt Aussagen über Entstehung, Herkunft und Verwendungsmöglichkeiten. ...

Ein Geologe hält einen Geologenkompass vor einem Steinblock.
Der Geologenkompass ist ein wichtiges Werkzeug des Geologen.
© Geologische Bundesanstalt / Lois Lammerhuber

Geologische Karten sind die wichtigste Grundlage zur Beantwortungnahezu jeder geowissenschaftlichen Fragestellung. Die farbliche Darstellung der flächigen Verbreitung von Gesteinseinheiten auf Grundlage der topografischen Karten des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) ermöglicht ...

Ein Holzschreibtisch auf dem durchsichtige Plastiksäckchen mit Gesteinsproben, Kieselsteine, Papiersäckchen und Farbmuster liegen.
Tonmineralogisches Labor mit Probensäckchen und Probenträgern.
© Geologische Bundesanstalt / Lois Lammerhuber

Rohstoffgeologie, Hydrogeologie und Ingenieurgeologie sind Disziplinen der angewandten Geowissenschaften. Sie haben die Aufgabe, Rohstoff- und Grundwasservorkommen sowie Hangstabilitäten nach verschiedenen Gesichtspunkten zu bewerten. An der GBA wird an einer Reihe regionaler Geopotentialstudien gearbeitet, die sich mit vielen Fragen ...

Ineinander verwachsene graue und gelbliche Kristalle.
Dünnschliff eines Pegmatites mit den Mineralen Spodumen, Quarz und Feldspat (Bildbreite ca. 3 mm)
© Geologische Bundesanstalt

Der Blick durch das Mikroskop gehört zum Alltag geowissenschaftlicher Forschung, denn erst aus winzigen Details lässt sich die Geschichte der Gesteine rekonstruieren. Mikrofossilien oder die noch kleineren Nannofossilien sind Reste tierischer oder pflanzlicher Organismen. MikropaläontologInnen ...

Rechts durch eine Lupe eine Pontosaurus-Fossilie. Links sehr verschwommen Regalschränke und eine Person.
In den Sammlungen der GBA befinden sich Fossilien wie etwa Pontosaurus lesinensis.
© Geologische Bundesanstalt / Lois Lammerhuber

Die Geowissenschaften, vor allem die Mineralogie und die Paläontologie, befassen sich mit Sammeln auf wissenschaftlicher Grundlage. Im Gegensatz zur Sammeltätigkeit von Laien ist es weniger die Jagd nach schönen und großen Exponaten, sondern vielmehr die Verpflichtung, der Nachwelt Beleg- und Vergleichsstücke für spätere wissenschaftliche Arbeiten zu bewahren.

Verschiedenfarbiges Blatt einer Pflanze
© Geologische Bundesanstalt / Lois Lammerhuber

Die Geologische Bundesanstalt nimmt eine Reihe von Aufgaben wahr, in deren Mittelpunkt die geologische Landesaufnahme steht. Oft wird die GBA als „geologisches Gewissen“ Österreichs bezeichnet. Seit 1849 werden mit modernsten Methoden ...