Geologie in drei Dimensionen

Neue Technologien wie 3D-Druckverfahren, Glas-Lasergravur, Web-3D-Viewer, Augmented/Virtual Reality etc. bieten bisher nie dagewesene Möglichkeiten, geologische Modelle und Vorstellungen aus den Köpfen der Geologen zu holen und interaktiv für jedermann nachvollziehbar darzustellen.

Seitenansicht auf ein weißes Lasercut-Schichtmodell des Salzburger Beckens, ohne Quartärbedeckung und mit 4-facher Überhöhung
3D-Lasercut-Schichtmodell des Salzburger Beckens (4-fach überhöht) © Geologische Bundesanstalt
Mehrteiliger 3D-Druck des Planungsmodells für die U2/U5-Verlängerung in Wien (10-fach überhöht). Die einzelnen Teile repräsentieren die unterschiedlichen geologischen Formationen.
3D-Druck des Planungsmodells für die U2/U5 Verlängerung in Wien
© Geologische Bundesanstalt

In Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg veranstaltete die Geologische Bundesanstalt vom 11. Oktober bis 13. Dezember 2016 die Ausstellung: „Geologie³ – Geologie in drei Dimensionen“ um einige der vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten von geologischen 3D-Modellen der interessierten Öffentlichkeit näherzubringen.

Lentikularbilder der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg welche von ausgewählten Gebieten in Deutschland das Luftbild sowie die darunter verborgenen geologischen Schichten anzeigen, je nachdem ob das Bild von rechts oder von links aus betrachtet
Lentikularbilder der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg © Geologische Bundesanstalt

Im Rahmen der Ausstellung wurden sowohl physische Exponate (3D-Druck, Schichtmodell, Glas-Lasergravur) als auch virtuelle Beispiele (Hologramm-Darstellung, Web-3D-Viewer) gezeigt. Eine Auswahl der Objekte ist auch über das Ausstellungsende hinaus bis auf weiteres während der Öffnungszeiten der Geologischen Bundesanstalt zu besichtigen.