Ennstal-Störung

Die Ennstal-Störung im Winter – beinahe wie in der Eiszeit?

Die Ennstal-Störung ist ein Teilstück der SEMP-Störungszone (Salzach-Ennstal-Mariazell-Puchberg-Störung), welche sich von Innsbruck über 400 km bis zum Wiener Becken erstreckt. Entlang dieser Störung hat ab dem Miozän (ca. 23 Mio. Jahre) eine Seitenverschiebung der Gesteine von bis zu 100 km stattgefunden.

Panoramablick entlang des Ennstales vom Rossbrand bei Filzmoos (Salzburg) nach Osten (links) bis Süd-Südosten (rechts). Ganz links Dachsteinmassiv (nördliche Kalkalpen); im Vordergrund Rossbrand/Schwemmberg (Sender) und dahinter Rittisberg (beide Grauwackenzone); nebelerfülltes Enns- und Forstautal. Die aus dem Nebel ragenden Gipfel von Halserberg, Obersteinköpfl, Eibenbergkopf und Predigtstuhl (von links nach rechts) gehören noch zu den nördlichen Kalkalpen. Dahinter die Niederen Tauern: Rottenmanner-, Wölzer- und Schladminger Tauern mit Steirischer- und Lungauer Kalkspitze (ostalpines Kristallin).