Textpublikationen

Erläuterungen zur geologischen Themenkarte Thermalwässer in Österreich 1 : 500 000

Die vorliegende Karte zu den heimischen Thermalwasservorkommen sowie beiliegende Erläuterungen wurden im Rahmen eines Projekts der Geologischen Bundesanstalt (GBA) mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) erstellt.

Gosau (Salzkammergut, Oberösterreich) und Rußbach am Pass Gschütt (Tennengau, Salzburg)

Band 70

GeoMol – Geologische 3D-Modellierung des österreichischen Molassebeckens und Anwendungen in der Hydrogeologie und Geothermie im Grenzgebiet von Oberösterreich und Bayern

Markante Gesteine des Waldviertels – Die Gesteinsstelen vor dem Krahuletz-Museum in Eggenburg

Rocky Austria

Geologie von Österreich - kurz und bunt

Erläuterungen zu Blatt 122 Kitzbühel



Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt

Band 156/1–4

 

Band 156 mit 360 Seiten Umfang beinhaltet Artikel aus den Bereichen Quartärgeologie, Stratigrafie und Fazies der Nördlichen Kalkalpen und Paläontologie (Decapoden, Gastropoden, Foraminiferen), einen Nachruf (Wolfgang Seiberl), vier historische Arbeiten sowie 42 Kartierungsberichte aus den Jahren 2001–2003 und 2009–2016 und zwei Buchbesprechungen.

3D-Geologie

Darstellungsdienst für geologische 3D-Modelle

Ansicht des Web-3D-Viewers mit einem Ausschnitt des 3D-Modells der Stadt Wien mit Legende, welche die Unterteilung in 6 Einheiten zeigt sowie einem virtuellen Bohrprofil Ansicht des Web-3D-Viewers mit einem Ausschnitt des 3D-Modells der Stadt Wien
Ansicht des Web 3D-Viewers mit einem Ausschnitt des 3D-Modells der Stadt Wien

Die Webapplikation „3D-Geology“ ist ein Web-3D-Viewer, der es erlaubt geologische 3D-Modelle interaktiv zu erkunden. Neben verschiedenen Darstellungsfunktionen (ein/ausklicken der geologischen Einheiten, Überhöhung des Modells etc.) lassen sich über ein Bohrungstool und einen Slicer auch virtuelle Bohrprofile und Profilansichten aus dem dargestellten 3D-Modell generieren.
„3D-Geology“ wird laufend weiterentwickelt und soll in Zukunft auch die Darstellung weiterer 3D-Modelle ermöglichen. Feedback betreffend Bedienung, Funktionalität, Performance etc. ist jederzeit willkommen. Die Kontaktadresse sowie Bedienungshinweise können über die Fußzeile aufgerufen werden.

Entwicklung und Programmierung: Arno Kaimbacher.

Geologisches 3D-Modell von Wien

Das derzeit dargestellte 3D-Modell des tieferen Untergrunds von Wien zeigt die unterschiedlichen geologischen Einheiten z.T. zusammengefasst bis in eine Tiefe von -5.500 m Seehöhe. Auf die Wiener Beckenbasis (Basement) folgen die neogenen Sedimentfüllungen des Wiener Beckens im östlichen Stadtgebiet. Die dargestellten Sedimentkörper umfassen die Einheiten von Badenium & Karpatium, Sarmatium, unteres Pannonium, mittleres Pannonium & oberes Pannonium, welche im Osten ihre größte Mächtigkeit erreichen und gegen Westen Richtung Wienerwald ausstreichen. Die Quartärbedeckung in Wien sowie geologische Störungsflächen sind in diesem Modell nicht dargestellt.

Eingangsdaten Geologisches 3D-Modell von Wien

Geologische Karten:

GeoAtlas (2003), Geologische Karte von Niederösterreich (2002), Tiefengrundwasserstudie der MA 45 (2001).

Strukturkarten:

Oberkante Tertiär (GeoAtlas, 2003), Oberkante Mittelpannon (Friedl, 1955; Bernhard, 1993), Oberkante Sarmat (Brix, 1969; Unterwelz, 1979; Bernhard, 1993), Oberkante Baden (Bernhard, 1993), Basis Tertiär (Kröll & Wessely, 1993).

Profile:

Tiefengrundwasserstudie der MA 45 (2001), Küpper (1965) Bernhard (1993), Brix & Schultz (1993), Wessely (2006). 

Hilfe

Zoomen

  • mit dem Mausrad
  • mit den Zoombuttons (+ / -)

Verschieben (Pan)

  • mit gedrückter rechter Maustaste

Rotieren

  • mit gedrückter linker Maustaste

Identifizieren

  • durch Klick mit der linken Maustaste auf das Modell

Infofenster

  • Informationen über die Web-Applikation und die Maussteuerung in Form eines Pop-up Fensters sind durch Drücken der Taste „I“ auf der Tastatur abrufbar.


Wireframe Modus

  • Die 3D-Flächen sind als Triangulationsflächen abgespeichert. Um diese darzustellen, kann man das 3D-Modell auch als Wireframe-Darstellung anzeigen lassen. Dazu drückt man auf der Tastatur die Taste „W“. Erneutes Drücken der Taste „W“ kehrt zur Vollfarben-Darstellung zurück.

Standardausdehung: Durch den Klick auf diesen Button kehrt man zur ursprünglichen Ausdehnung zurück

Zoomen Vergrößern: Hineinzoomen (wenn kein Mausrad vorhanden)


Zoomen Verkleinern: Hinauszoomen (wenn kein Mausrad vorhanden)


Slicer-Menü: erstellt mittels Schiebereglern virtuelle Profilschnitte in x-Ebene (Nord-Süd-Schnitt) und y-Ebene (Ost-West-Schnitt)

Borehole - Virtuelles Bohrprofil: Ein virtuelles Bohrprofil wird für den ausgewählten Standort generiert. Die Darstellung des virtuellen Bohrprofils erfolgt am linken Rand des View-Fensters.

Weniger Controls / mehr Controls

Infofenster: Informationen über Web-Applikation und Maussteuerung in Form eines Pop-up Fensters. Alternativ auch über die Tastatur mit der Taste „I“ abrufbar.

Speichern: Die aktuelle Ansicht des 3D-Modells kann als Image (*.png) exportiert und gespeichert werden.


Überhöhung: Die vertikale Überhöhung kann mithilfe eines Schiebereglers stufenlos zwischen 1- und 5-fach eingestellt werden.

Liste der Layer: Über diesen Button kann die Sichtbarkeit der einzelnen Layer gesteuert werden. Ist ein Layer angehakt, ist er sichtbar.

Extrudieren: Wechsel vom 3D-Modell auf ein Schichtmodell (Oberkanten der Layer)

Disclaimer/Haftungsausschluss

Dem in diesem Web Viewer dargestellten, geologischen 3D-Modell liegen verschiedene Untergrunddaten zugrunde. Diese umfassen unter anderem geologische Strkturkarten, Profilschnitte, Bohrprofile, geophysikalische Messungen etc. Diese Informationen dienen nach Prüfung ihrer Plausibilität als Interpretationsgrundlage für die Erststellung eines geologischen 3D-Modells. Die Qualität der modellierten Grenzflächen ist abhängig von Dichte und Qualität der verwendeten Datenpunkte, der regionalgeologischen Expertise der modellierenden Personen und der geologischen Komplexität des zu modellierenden Gebiets.


Wenngleich die Geologische Bundesanstalt die verwendeten Informationen mit bestem Wissen und Gewissen bei der Modellerstellung berücksichtigt hat, garantiert die Geologische Bundesanstalt weder Vollständigkeit noch Richtigkeit des Modells. Daraus abgeleitete Informationen (z. B. virtuelle Bohrprofile) entsprechen dem Modell aber nicht der Realität! Die Geologische Bundesanstalt haftet weder für Fehler oder Unzulänglichkeiten des Modells, noch für jegliche Ansprüche oder Kosten, die durch den Gebrauch des Modells entstehen könnten. Darüber hinaus gibt das dargestellte Modell nur die Interpretation der bei der Erstellung verwendeten Untergrunddaten wieder. Zukünftige oder neu herangezogene Daten sowie technische Fortschritte können die Qualität des Modells verbessern.

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