Rocky
Ihr Browser kann leider kein SVG darstellen.

Sonniges Grenzgebirge

Die Südalpen

Berglandschaft
Der markante Seekopf (2554 m) in den Karnischen Alpen (K) mit dem Wolayer See liegt im Grenzgebiet von Österreich und Italien. © Geologische Bundesanstalt
Berglandschaft
Die Kellerwand (2775 m, K) gehört zu den eindrucksvollsten Bergen der Karnischen Alpen. © Hans Peter Schönlaub
Berglandschaft
Blick von der Mauthener Alm (K) nach Norden ins Gailtal, wo die Periadriatische-Störung (K) verläuft. © Hans Peter Schönlaub

Südlich der markanten Talfurchen des Gail- und unteren Drautales liegen die Karnischen Alpen und die Karawanken, die bereits zu den Südalpen gehören. Die beiden Gebirgszüge bilden den Grenzkamm Österreichs zu Italien und Slowenien und sind durch das tiefe Tal der Gailitz unterbrochen. Nur an wenigen Stellen queren Passstraßen: In den Karnischen Alpen sind es der Plöckenpass (1357 m) und das Nassfeld (1530 m), in den Karawanken der Wurzen- (1073 m) und Loiblpass (1367 m) sowie der Seebergsattel (1215 m).

Gleichzeitig trennen die Grenzkämme die Einzugsgebiete der Drau im Norden von denen der Piave, des Tagliamento und der Save im Süden. Die Karnischen Alpen markieren hierbei fast durchgehend die Wasserscheide zwischen dem Schwarzen Meer und der Adria.

Vor allem Kalk und Dolomit, wie auch Schiefer und Konglomerate bauen diese Gebirgszüge auf. Deren schroffe Gipfel erreichen weit über 2000 m, so etwa der Hochstuhl (2237 m) in den Karawanken und die Hohe Warte (2780 m) in den Karnischen Alpen. Das Eiskar im Kellerwandmassiv der Karnischen Alpen stellt den südlichsten Gletscher Österreichs dar.

Tektonisch gehören die Karnischen Alpen und der südliche Teil der Karawanken zum Südalpin. Gegen Norden wird dieses durch die Periadriatische-Störung begrenzt. Sie verläuft im Gailtal nördlich der Karnischen Alpen und quert die Karawanken in Ost–West-Richtung. Der nördliche Teil der Karawanken mit dem Hochobir (2139 m) gehört damit zum Ostalpin.

» Erdgeschichte

Österreichs geologische Entwicklungsgeschichte