Metamorphism in the Eastern Alps

Metamorphism is geoscientifically defined as the change of rocks under conditions of high pressure and temperature, resulting in the formation of new mineral phases.

Across the Alps, the metamorphic grade increases from the North towards the Central Zone and decreases again towards the South.

High-grade metamorphic rocksoccur in the central parts of the Alps (Hohe Tauern,Koralpe and Saualpe). Rocks of the Southern Alps have not been transformed by metamorphism.  

Die Penninischen Einheiten

Im Tauernfenster, das zum Penninikum (westalpine Einheiten) gerechnet wird, sind vorwiegend Gesteine der Grünschiefer- und der Amphibolitfazies zu finden, lokal erreichen diese Eklogitfazies. Diese Gesteine und die darin enthaltenen Mineralien lassen auf eine Entstehung der ursprünglichen Ozeanbodengesteine in einer Tiefe von rund 70 km im Bereich Oberer Erdmantel – Untere Erdkruste schließen. Der Höhepunkt der Metamorphose war vor rund 30 Millionen Jahren. Danach kam es zu einer schrittweisen Abkühlung und zur Heraushebung des Alpenkörpers.
Ähnliche hohe metamorphe Bedingungen zeigen auch die Gesteine des Bernsteiner Hügellandes, das zur Rechnitzer Fenstergruppe, einem Äquivalent des Tauernfensters gerechnet wird. Hier lässt sich Blauschieferfazies mit Mineralien, die bei hohen Druckbedingungen unter – relativ gesehen – niedrigen Temperaturen entstehen, nachweisen. Die Bildung dieser Mineralphasen weist auf Temperaturen von 330 bis 370° C und einen Druck von 0,6 bis 0,8 GPa hin.

» Österreichische Mineralogische Gesellschaft