Textpublikationen

Erläuterungen zur geologischen Themenkarte Thermalwässer in Österreich 1 : 500 000

Die vorliegende Karte zu den heimischen Thermalwasservorkommen sowie beiliegende Erläuterungen wurden im Rahmen eines Projekts der Geologischen Bundesanstalt (GBA) mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) erstellt.

Gosau (Salzkammergut, Oberösterreich) und Rußbach am Pass Gschütt (Tennengau, Salzburg)

Band 70

GeoMol – Geologische 3D-Modellierung des österreichischen Molassebeckens und Anwendungen in der Hydrogeologie und Geothermie im Grenzgebiet von Oberösterreich und Bayern

Markante Gesteine des Waldviertels – Die Gesteinsstelen vor dem Krahuletz-Museum in Eggenburg

Rocky Austria

Geologie von Österreich - kurz und bunt

Erläuterungen zu Blatt 122 Kitzbühel



Projektteam

Mag.
Robert Supper
Projektleiter

ATMOperm

ATMOperm
2015
Geoelektrisches Monitoring ist ein innovativer Ansatz zur Erfassung von thermischen Strukturen im Untergrund. ATMOperm hat zum Ziel, die Methode der Geoelektrik für die Erkundung der Dicke der Auftauschicht im Bereich des Gebirgspermafrostes weiterzuentwickeln und für ein langfristiges Monitoring zu optimieren.
Untersuchungsgebiet von ATMOperm: Hoher Sonnblick
Der spezifische elektrische Widerstand des Untergrundes ist unter anderem abhängig von Vorhandensein flüssigen Wassers sowie von der Temperatur des Bodens. Für die Ableitung der thermischen Strukturen im Boden aus den elektrischen Widerstandswerten der Geoelektrikmessungen sind jedoch bestehende Auswertemethoden zu optimieren. Die Messung der Auftauschicht mittels Geoelektrik wird durch eine Messung der Energieflüsse zwischen Atmosphäre und Boden ergänzt. Dadurch können die Auswirkungen des Energieaustausches auf die Mächtigkeit und die thermische Struktur der Auftauschicht in idealer Weise untersucht werden. Das ATMOperm Monitoring wird für den Hohen Sonnblick (Österreichische Zentralalpen) entwickelt, da hier bereits Permafrostmessungen durchgeführt wurden und das atmosphärische Messnetz so hoch entwickelt ist wie kaum an einer anderen Stelle in den Alpen. Des Weiteren werden auch die Daten aus den schon existierenden Monitoringstellen Schilthorn (Berner Alpen, Schweiz) sowie Kitzsteinhorn (Österreichische Zentralalpen) mitverwendet. Durch das Projekt ATMOperm wird nicht nur das Wissen über die Ursachen der Veränderungen des alpinen Permafrostes im Zuge des Klimawandels deutlich verbessert, sondern auch der Grundstein für ein richtungsweisendes Umweltmonitoring gelegt.

Projektpartner: ZAMG, KF-UNI Graz, TU Wien (Geophysik), KIGAM, USG/alpS, Université de Fribourg (UFG)
Projektfacts
ProjekttitelWechselwirkungen zwischen Atmosphäre und Permafrost in den österreichischen Alpen – Atmosphärische Extremereignisse und ihre Bedeutung für den mittleren Zustand der Auftauschicht
ProjektkürzelATMOperm
ProjektkurztitelATMOperm
ProjektleitungMag. Robert Supper, Univ. Prof. Dr. Wolfgang Schöner (Karl-Franzens-Universität Graz)
Projektmitglieder.
FachabteilungGeophysik
Zeitraum01.01.15 - 31.12.17
FinanzierungÖAW
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