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Die Geologische Bundesanstalt als zentrale wissenschaftliche Organisation im Bereich der Erdwissenschaften stellt Informationen auf verschiedenster Ebenen zur Verfügung. Der monatliche GBA-Newsletter, der Jahresbericht, die jeweils aktuellen Erdöl- und Erdgasdaten gehören zu jenen Serviceleistungen, die sich an eine breite Öffentlichkeit richten.
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Neuordnung der Mineraliensammlung der GBA mit Hilfe des Benediktinerstifts Melk
Das Benediktinerstift Melk beherbergt eine ausgezeichnete Mineraliensammlung, die der Mineraliensammlung der Geologischen Bundesanstalt in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich ist. Die Sammlung des Stiftes wurde von ihrem derzeitigen Kustos, Pater Petrus Lehninger, unter tatkräftiger Mithilfe und Anleitung des Mineralien- und Sammlungsspezialisten Gerald Knobloch, in jahrelanger Arbeit gereinigt, geordnet und neu aufgestellt (www.mineralien.stiftmelk.at). Die fortlaufende Sammlungsarbeit konzentriert sich auf die Vervollständigung der systematischen Sammlung, die auch derzeit bereits den umfangreichsten Sammlungsteil darstellt.
Im Oktober 2008 wurde im Rahmen einer Kooperation mit dem Benediktinerstifts Melk von Pater Petrus die Neuordnung der Mineraliensammlung der Geologischen Bundesanstalt in Angriff genommen. Als Berater steht dafür dankenswerter Weise wieder Herr Gerald Knobloch zur Verfügung. Dabei werden die vorhandenen etwa 8000 Stücke gesichtet, gereinigt, inventarisiert, die Bestimmungen auf Plausibilität geprüft, alte Fundortbezeichnungen auf die heutigen Ortsbezeichnungen aktualisiert und fehlende Fundortsangaben nach Möglichkeit rekonstruiert. Dieses Vorhaben ist auf einen längeren Zeitraum angelegt, wobei Pater Petrus, als externer Kustos der GBA-Mineraliensammlung, regelmäßig an die Geologische Bundesanstalt nach Wien kommt. Dieses außerordentliche Engagement und Entgegenkommen der Ordensgemeinschaft von Stift Melk steht in einer langen historischen Tradition des Wirkens von im Fachbereich der Mineralogie spezialisierten Ordensleuten in staatlichen Mineraliensammlungen und wird von der Geologische Bundesanstalt überaus geschätzt.
Erster sichtbarer Ausdruck der laufenden Arbeiten von Pater Petrus ist die Gestaltung einer Vitrine, im Foyer der GBA, mit Großstufen aus Österreich (siehe Abbildungen). Die Gestaltung von weiteren Vitrinen ist in Vorbereitung. Auf Basis dieser Arbeiten kann nun auch die Zusammenarbeit mit diversen Museen (Sonderausstellungen ausgewählter Stufen der GBA) gesucht und die Mineraliensammlung der GBA insgesamt wieder aktiv genutzt und hoffentlich auch weiter ausgebaut werden. Dabei wird das Augenmerk vor allem auf Mineralien aus Österreich liegen, die im Zuge der Geologischen Landesaufnahme oder durch Schenkungen ans Haus gelangen.
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