| Fachabteilung Sedimentgeologie | MitarbeiterInnen | |
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| Projekte | Aufgaben und Arbeitsbereiche | |
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Aufgaben
Die Aufgabenstellung der Fachabteilung orientiert sich grundsätzlich am gesetzlichen Statut der Geologischen Bundesanstalt und damit an deren Hauptaufgabe, der geologischen Landesaufnahme, in Gebieten mit Gesteinsaufbau sedimentären Ursprungs bis hin zu schwach metamorphen Arealen. Im Bundesgebiet umfasst dies die Molassezone und die östlichen Beckenbereiche sowie die inneralpinen Becken, die Nördlichen Kalkalpen und deren im südlichen zentralalpinen Raum gelegenen Äquivalente mit dem Drauzug und den Nordkarawanken, die paläo- und mesozoischen Karbonatbereiche südlich der alpin-dinarischen Naht, das sind die Karnische Alpen und Südkarawanken, und die oberostalpinen, anchi- bis epizonal metamorphen Deckenkomplexe der Zentralalpen - unter anderem das Grazer Paläozoikum und die Gurktaler Decke. Weitere Themen sind die (größerflächigen) alpinen (Haupt-)Täler sowie insgesamt die quartärgeologische, insbesondere glaziale, Bedeckung.
Die Arbeitsbereiche umfassen die geologische Kartierung in - natürlich nur Teilen - der oben genannten Gebiete und deren Interpretation bezüglich Alter des Materials, Sedimentationsabläufe, Fazies, Paläogeographie et cetera sowie tektonische und orogenetische erdgeschichtliche Entwicklung. Dazu werden die konventionellen Methoden der petrographischen Analytik (zum Beispiel Dünnschliffe, Mikrofaziesanalyse bei Festgesteinen, Korngrößen- und Schwermineralanalyse bei Lockermaterialien) ebenso wie EDV-gestützte Analyse, Auswertung (Statistik, Sedigraph, Bildanalysesystem für petrographische und paläontologische Parameter et cetera) und Dokumentation plus Archivierung bis hin zur Modellierung von Sedimentationsabläufen und -räumen eingesetzt. Die stratigraphische, altersmäßige Zuordnung der Gesteinsschichten mit Hilfe des enthaltenen (meist Mikro-) Fossilmaterials erfolgt weitgehend durch die eigenen Mitarbeiter, für spezielle Fragestellungen bestehen ausgezeichnete Kontakte zu und mit in- und ausländischen Kollegen und akademischen Institutionen.
Für die Arbeit in schlecht aufgeschlossenen Bereichen mit Lockermaterial steht unterstützend ein Schneckenbohrgerät zur Verfügung, das Aussagen über den Untergrund bis zu einer Tiefe von einigen Zehnermetern möglich macht. |