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Mineralische Baurohstoffe

 

Wie alle anderen mineralischen Rohstoffe sind die Vorkommen von mineralischen Baurohstoffen von Natur aus begrenzt und nicht (oder nur mit geringen Ausnahmen) regenerierbar, hinsichtlich Verbreitung und Qualität unregelmäßig verteilt und ihre Gewinnung an das geologische Vorhandensein standortgebunden.

 

Im Gegensatz zu den zuvor erwähnten Erzen, klassischen Industriemineralen und fossilen Energierohstoffen liegt die Problematik zur Aufrechterhaltung möglichst hoher heimischer Versorgung bei den mineralischen Baurohstoffen, jedoch nicht bei Weltmarktbedingungen und seltenem Vorkommen.

 

Natürliche Verbreitung

 

Billiger Rohstoff - teure Umwelt

 

Abbaue, Produktion
und Verbrauch

 

Schwerpunkte

Nutzbare Tone, Sande, Kiese und Natursteine kommen in Österreich in großem Ausmaß vor, wenn auch nicht gleichmäßig über alle Regionen verteilt, und der Bedarf ist sehr groß. Eine künftige Verknappung der mineralischen Baurohstoffe ist viel eher durch die Einschränkung der Zugriffsmöglichkeiten als durch die Erschöpfung der natürlichen Vorräte zu erwarten und mancherorts bereits Realität geworden. Ist ein Baurohstoff-Vorkommen einmal direkt oder im Umkreis verbaut oder mit konkurrierenden Schutzfunktionen belegt, so wird eine spätere Rohstoffnutzung auf Grund des geringes Wertes und der Umweltbeeinträchtigungen durch die meist oberflächennahe Gewinnung unmöglich gemacht.

Impressum   Letzte Änderung am 10.12.2009  Home