Die traditionellen Aufgaben der Fachabteilung Rohstoffgeologie unterliegen
seit geraumer Zeit einem Wandel:
Inhaltlich manifestiert sich dieser Wandel als ein rasches Zurücktreten
der klassischen metallischen Rohstoffe und eines komplementären Gewinns der mineralischen
Baurohstoffe an sozio-ökonomischer Relevanz und zwar ganz im Sinne der zuvor geschilderten
Einsichten in ein nachhaltiges Wirtschaften mit Mineralrohstoffen. Damit verbunden fordern alle
umweltbezogenen Aspekte rohstoffgeologischer Themen die erhöhte Aufmerksamkeit der Erdwissenschaften.
Diese Weichenstellung im Bereich der Fachabteilung Rohstoffgeologie wurde bereits vor etwa 25
Jahren, also im österreichischen und auch internationalen Kontext, sehr frühzeitig
vorgenommen. Der innovative Weg wurde mitunter gegen erhebliche Widerstände beschritten.
Die Erfolge dieser konsequenten Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind schon seit geraumer
Zeit in Form eines anerkannten Know-hows auf dem Gebiet der Naturraumbewertung nachweisbar.
Formal hat sich die Organisation der Arbeiten der Fachabteilung Rohstoffgeologie
in Projektform endgültig durchgesetzt. Auf diese Art kann einerseits rasch auf von außen
herangetragene aktuelle Bedürfnisse reagiert werden, andererseits hat sich in dieser Form
auch die Abwicklung der langfristigen Archiv- und Dokumentationsarbeiten bewährt.
Methodisch vollzog sich ein kontinuierlicher Wandel zur Dokumentation aller
bearbeiteten rohstoffspezifischen Fakten in EDV-gestützten Datenbanken und zu einer Entwicklung
von Schnittstellen zum an der Fachabteilung Rohstoffgeologie eingesetzten Geographischen Informationssystem
ArcGIS®.