| Fachabteilung Rohstoffgeologie | MitarbeiterInnen | |
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Die Achse mit der Raumplanung
Der spezielle Ansatz der Geologischen Bundesanstalt zu einer nachhaltig orientierten Vorsorge für mineralische Baurohstoffe lässt sich als ein System von drei ineinandergreifenden Modulen beschreiben, die zusammen mit Raumplanern und Kulturtechnikern des Landes Oberösterreich zuerst als analoges Bewertungsmodell entwickelt und im Anschluss an der Fachabteilung Rohstoffgeologie zu GIS-Tools weiter entwickelt wurden. |
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Bestandsaufnahme und Monitoring von Baurohstoff-Abbauen
Modul 1 besteht im Wesentlichen aus Aufnahmen zur Erfassung der historischen und aktuellen Rohstoff-Nutzungsstrukturen, bei der neben qualitativen Aspekten Produktions- und Reservedaten der Abbaubetriebe mangels statistischer Daten selbst erhoben und in einer Abbau-Datenbank mit breiten Abfragemöglichkeiten dokumentiert und mittels GIS punkt- und flächenförmig dargestellt werden.
Darstellung und Bewertung von Massenrohstoff-Vorkommen
Im Modul 2 erfolgt eine GIS-Verknüpfung der Abbaudaten mit flächigen, mineralrohstoffbewerteten geologischen Elementen bei vielfachen Darstellungsmöglichkeiten. Eine an der Fachabteilung Rohstoffgeologie unter dem Namen WELLMASTER AV© (REITNER, 2000) speziell entwickelte Abgleichmöglichkeit mit Bohrdaten ergänzt die Aussagen zu Mächtigkeit und Qualität. Dreidimensionale Modellierungen (unter Verwendung des Digitalen Geländehöhenmodells), bis hin zu einer Volumetrierung und Dokumentation geologischer Reserven.
Multifaktorielle Bewertungsmodelle
werden im Modul 3 zum konfliktminimierenden Abgleich mit anderen Teil-Naturraumpotentialen auf verschiedenen Maßstabsebenen GIS-gestützt angewendet. Dieses Instrument ist mit Raumordnungs-Experten abgestimmt, und bei der Mineralrohstoff-Planung der Länder zur räumlichen Festlegung verfügbarer Mineralrohstoff-Reserven einsetzbar. Die Ergebnisse liegen dokumentiert, nachvollziehbar und mit abänderbaren Parametern wiederaufrollbar vor als ein objektivierbares, auf spezielle Gegebenheiten kalibrierbares raumordnerisches Instrument der Mineralrohstoff-Planung, mit welchem Konsens zwischen den Interessen von Abbaubetreibern, Gemeinden, Regionen, Ländern und des Bundes hergestellt werden kann und so der Weg einer umweltverträglichen, nachhaltig orientierten Bewirtschaftung von Massenrohstoffen im Bewusstsein ihrer Endlichkeit eingeschlagen werden kann.
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