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PIMA UP

 

Das PIMA II beziehungsweise PIMA UP ist ein transportables Infrarot-Spektrometer, das im sogenannten SWIR Bereich arbeitet. SWIR ist ein Abkürzung für Short Wave Infrared Range. Es misst die elektromagnetische Strahlung im Bereich von 1300 bis 2500 Nanometer. Im Gegensatz zu anderen am Markt befindlichen Spektrometern handelt es sich um ein aktives System, das mit Hilfe einer eingebauten 10 Watt Stablampe die erforderliche Strahlung generiert. Die Geräte messen in einem Kanalabstand von 2 Nanometer Wellenlänge. Daraus ergibt sich, dass pro Messvorgang 600 Einzelmessungen durchgeführt werden. Es kommt zu einer gewissen Überlappung der einzelnen Kanäle, da die Bandbreite 7 Nanometer beträgt. Aufgenommen wird eine kreisförmige Fläche mit einem Durchmesser von 1 Zentimeter.

 

Foto: PIMA UP Infrarot-Spektrometer

Die Kalibrierung erfolgt über eine im Gerät befindliche Standardprobe aus weißem Kunststoff. Nach erfolgter Kalibrierung liegt der Messfehler im Bereich von 2 bis 4 Nanometer.
Das Signal/Rauschverhältnis beträgt 1:1000, beim PIMA UP etwa 1:2000.


Im Gelände erfolgt die Datenaufzeichnung mit einem auf das Gerät aufgesetztem Palmtop, der unter Windows CE arbeitet. Leistungsfähigere Computer können mit Hilfe einer seriellen Schnittstelle (RS 232) angeschlossen werden, zusätzlich ist noch ein Anschluss für ein GPS vorhanden.


Verwendung

  • "Ground checks" bei hyperspektralen Befliegungen (Projekt MINEO)
  • Kartierungsmäßige Erfassung der Verbreitung bestimmter Minerale
  • Rasche zerstörungsfrei Bestimmung von Mineralen in Gesteinsproben, Bohrkernen (Logging) und anderen Materialien (Farbmixturen mittelalterlicher Fresken,...)

http://www.intspec.com/

Impressum   Letzte Änderung am 12.03.2010   Home ZURÜCK