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Hyperspektrale Fernerkundung

 

Als erste österreichische Forschungsinstitution wenden Geologen und Geophysiker der Geologischen Bundesanstalt die Methode der Hyperspektralen Fernerkundung erfolgreich an.

 

Bild, dass mittels Hyperspektral-Scanner entstand. Es sind vier Flugstreifen und der Bereich des Tagbaues am Erzberg zu erkennen. Am 23. Juli 2000 wurde das Gebiet des Steirischen Erzberges von einem Flugzeug der deutschen Firma DLR mit dem eingebautem Hyperspektral-Scanner HyMapTM überflogen. Auf dem Bild sind die vier Flugstreifen und der Bereich des Tagbaues zu erkennen.

 

Flugzeuggestützte digitale Scanner (z.B. HyMapTM) mit hoher spektraler und räumlicher Auflösung (bildgebende Spektrometer) erzeugen in jedem Bildpunkt ein Spektrum, wodurch mittels geeigneter Auswerteverfahren die flächige Verteilung bestimmter Substanzen auf der Erdoberfläche ermittelt werden kann.

 

Karte der Verteilung unterschiedlich stark verwitterter Eisenkarbonate am Steirischen Erzberg

 

Als Beispiel wird in dieser Karte die Verteilung unterschiedlich stark verwitterter Eisenkarbonate am Steirischen Erzberg gezeigt (rot = stark verwittert, violett = unverwittert). Die Intensität der Verwitterung ist ein wichtiger Parameter für die Wiederbegrünung von vegetationslosen Halden und Abbaubereichen.
Ein Ergebnis aus dem Projekt MINEO.

 

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