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HyMap - Hyperspektral Scanner
Multispektrale Fernerkundungssensoren wie Landsat TM oder SPOT XS nehmen Daten in wenigen, relativ breiten Spektralkanälen auf. Im Gegensatz dazu arbeiten Hyperspektrale Sensoren, wie HyMap, nach dem Prinzip eines bildgebenden Spektrometers und registrieren die Strahlungsintensitäten in Dutzenden oder hunderten eng benachbarten schmalen spektralen Kanälen vom sichtbaren Licht bis in den mittleren Infrarotbereich.
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| Der HyMap Hyperspektral-Scanner, installiert in einer zweimotorigen Dornier 228 der DLR | Prinzip der hyperspektralen Fernerkundung | ||||||||||||
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Auf diese Weise erhält man in jedem Bildpunkt ein kontinuierliches Spektrum,
das aufgrund der jeweiligen spezifischen spektralen Merkmale zur Identifizierung von Materialien
herangezogen werden kann.
Der Scanner, der von der australisch-südafrikanischen Firma HyVista betrieben wird, kann in ein normales zweimotoriges Flugzeug eingebaut werden. Für die MINEO Flugkampagne wurde eine DO-228 der DLR (Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt) eingesetzt, wobei zeitgleich mit den Hyperspektraldaten auch analoge Stereo-Luftbilder aufgenommen wurden.
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