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HyMap™ - Hyperspektral Scanner

 

Multispektrale Fernerkundungssensoren wie Landsat TM oder SPOT XS nehmen Daten in wenigen, relativ breiten Spektralkanälen auf. Im Gegensatz dazu arbeiten Hyperspektrale Sensoren, wie HyMap, nach dem Prinzip eines bildgebenden Spektrometers und registrieren die Strahlungsintensitäten in Dutzenden oder hunderten eng benachbarten schmalen spektralen Kanälen vom sichtbaren Licht bis in den mittleren Infrarotbereich.

 

Foto: Etwa 1 Meter hoher Hyperspektral-Scanner im Inneren eines Flugzeuges Diagramm zum Prinzip der hyperspektralen Fernerkundung
Der HyMap™ Hyperspektral-Scanner, installiert in einer zweimotorigen Dornier 228 der DLR Prinzip der hyperspektralen Fernerkundung

Auf diese Weise erhält man in jedem Bildpunkt ein kontinuierliches Spektrum, das aufgrund der jeweiligen spezifischen spektralen Merkmale zur Identifizierung von Materialien herangezogen werden kann.
Im Zuge des Projektes MINEO wurden über sechs Testgebieten Europas im Sommer 2000 Bilddaten mit dem flugzeuggestützten HyMap™ Hyperspektral-Scanner aufgenommen.

Wellenlängenbereich 450 - 2480 Nanometer
Spektrale Kanäle 126
Kanalbreite 15 - 20 Nanometer
Scan-Winkel 61,3° (512 Pixel)
Bodenauflösung 3 - 10 Meter
Flughöhe 2000 - 5000 Meter



Der Scanner, der von der australisch-südafrikanischen Firma HyVista betrieben wird, kann in ein normales zweimotoriges Flugzeug eingebaut werden. Für die MINEO Flugkampagne wurde eine DO-228 der DLR (Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt) eingesetzt, wobei zeitgleich mit den Hyperspektraldaten auch analoge Stereo-Luftbilder aufgenommen wurden.


Nähere Informationen finden Sie unter http://www.hyvista.com/

Impressum   Letzte Änderung am 11.11.2009  Home