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Gleichstromgeoelektrik (Multielektroden)

 

Entlang eines Profils wird mittels in den Boden eingebrachter Metallspieße Strom eingespeist und an anderer Stelle die Potenzialdifferenz gemessen. Durch Variation der Einspeis- und Messpunkte kann ein 2-dimensionales Profil der (elektrischen) Widerstandsverteilung des Untergrundes gemessen und mithilfe spezieller Software ausgewertet werden.

 

Anwendung

  • Grundwasser
  • Hangrutschungen
  • Unterstützung der geologischen Kartierung
  • Deponien und Altlasten
  • Lagerstätten

 

Foto: Messvorrichtung aus Metallspiessen neben einem Feldweg; auf dem Feldweg zwei Autos
Geoelektrik-Profil

 

Ergebnis/Beispiel: In nachstehender Abbildung sieht man einen Schotterkörper über schluffig/tonigem Gestein. Deutlich hebt sich der Schotterbereich durch höhere elektrische Widerstände (grün bis rot) von dem durch geringe elektrische Widerstände (dunkel bis hellblau) charakterisierten darunterliegenden Molassesediment ab.

Grafik: Profil durch einen Schotterkörper. Die elektrischen Widerstände sind durch unterschiedliche Farben charakterisiert.
Foto: Messvorrichtung aus Metallspiessen auf einem schneebedeckten Hang. Im Hintergund ein Auto und Bäume.
Einsatz der Geoelektrik bei Hangrutschung
Foto: Messvorrichtung aus Metallspiessen auf einer Wiese. Links steht ein Bearbeiter.
Einsatz der Geoelektrik in hochalpinem Gelände

Impressum   Letzte Änderung am 11.11.2009  Home