Fachabteilung Geochemie MitarbeiterInnen
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Projekte

 

GEOHINT
Österreichweite Abschätzung von regionalisierten, hydrochemischen Hintergrundgehalten in oberflächennahen Grundwasserkörpern auf der Basis geochemischer und wasserchemischer Analysendaten zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie 2000/60/EG
Arbeiten 2004: Ein Team aus mehreren Fachabteilungen der geologischen Bundesanstalt hat in beispielgebender Weise zur Anschätzung von regionalisierten, hydrochemischen Hintergrundgehalten in oberflächennahen Grundwasserkörpern die in Österreich vorhandenen umfangreichen Datensammlungen zusammengeführt und ausgewertet. Darauf aufbauend wurden die Ergebnisse nach fachlich logischen Gesichtspunkten bewertet und interpretiert Das Resultat ist ein Kompendium, das Aussagen über die Bandbreiten erwartbarer, geogen bedingter Konzentrationen chemischer und physikalischer Grundwässer in oberflächennahen Grundwässern für das gesamte Bundesgebiet ausweist.

 

FOREGS Geochemistry Working Group
Die Auswertung und Interpretation des Datenmaterials für das Programms “Geochemical Baseline Mapping of Europe“ ist abgeschlossen und wurde ausführlich beim Internationalen Geologenkongresses in Florenz diskutiert. Die Ergebnisse werden 2005 einem Internet-basierten Atlas, bestehend aus rund 390 Karten, in einer kleinen gedruckten Auflage und auf CD veröffentlicht.

 

Medical Geology
Die für diesen Themenkreis (Leitlinie Geomedizin) essentielle Komplettierung der geochemischen Landesaufnahme wird im Burgenland und in Vorarlberg abgeschlossen; für Kärnten und Steiermark ist sie noch ausständig. Im Rahmen des IGCP-Projektes 454 „Medical Geology“ – Österreichbeitrag wurde eine Studie über die geochemisch -geomedizinische Charakteristik der Spurenelemente Arsen und Antimon erstellt.

 

Überregionales Projekt im Rahmen des Vollzugs des Lagerstättengesetzes

 

ÜLG-28: Verifizierung und fachliche Bewertung von Forschungsergebnissen und Anomalienhinweisen aus regionalen und überregionalen Basisaufnahmen und Detailprojekten
Aufbauend auf den vorliegenden Arbeiten wurden Dokumentations- und Auswertungsschritte in Abstimmung mit dem Arbeitskonzept "Angewandte Geochemie mit Raumbezug 1999 - 2010" gesetzt.
Einerseits wurden die an der Geologischen Bundesanstalt in den Fachabteilungen Geochemie, Hydrogeologie und Rohstoffgeologie vorhandenen Einzeldatensätze im Sinne der Geochemie-Metadatenbank erfasst und eine Gesamtübersicht gegeben. Andererseits wurde durch regionalisierte und lithologiebezogene Auswertung von Spuren- und Schwermetallelementen flächenhaft gebietsspezifische geogene Hintergrundwerte abgeleitet.

Gemeinsam mit der FA Geophysik wird die synoptische Verifizierung geophysikalischer und geochemischer Anomalien im Bereich der Traun – Ennsplatte (GÖK 49-51) durchgeführt.

 

Projekt im Rahmen der Bund-Bundesländerkooperation

 

VA 19: Umweltgeochemische Untersuchung der Bach- und Flusssedimente Vorarlbergs auf Haupt- und Spurenelemente zur Erfassung und Beurteilung geogener und anthropogener Schadstoffbelastung
Ziel: Vervollständigung der geochemischen Basisaufnahme auf bisher nicht bearbeitete Gebiete, im konkreten auf den Mittel- und Nordteil des Bundeslandes Vorarlberg.
Arbeiten 2004: Die Multielementanalytik der Bach- und Flusssedimente wurde von der ARC Seibersdorf GmbH durchgeführt. Das Controlling und die Plausibilitätsprüfung der Messdaten wurde vorgenommen. Mit der Auswertung und Interpretation des zur Verfügung stehenden Datenmaterials wurde begonnen.

 

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