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Foto: Grosses Analysegerät mit Absaugevorrichtung und links daneben ein Bildschirm mit Bearbeiter in weissem Arbeitsmantel

Induktiv gekoppelte Plasma-Atomemissionsspektrometrie (ICP-AES)

 

Die ICP-AES ist ein analytisches Verfahren zur Bestimmung von Haupt- und Spurenelementen (siehe Tabelle der Elemente) in Wasserproben und Aufschlusslösungen von Gesteinsmaterialien. Die Probelösung wird über ein pneumatisches Zerstäubersystem in ein induktiv gekoppeltes Argonplasma eingebracht. Bei einer Temperatur von 6000 - 8000° K im Plasma werden die Elemente ionisiert. Die entstehende Strahlung wird durch eine Echelle-Optik in ihre elementspezifischen Wellenlängen aufgetrennt, deren Photonenströme in einem segmentierten Detektor registriert und in einem Computer ausgewertet werden.
Zur quantitativen Bestimmung der Elementgehalte werden käuflich erhältliche Standardlösungen eingesetzt; die Methoden- und Ergebniskontrolle erfolgt mit internationalen Referenzmaterialien.

Impressum   Letzte Änderung am 10.11.2009  Home