Textpublikationen

Erläuterungen zur geologischen Themenkarte Thermalwässer in Österreich 1 : 500 000

Die vorliegende Karte zu den heimischen Thermalwasservorkommen sowie beiliegende Erläuterungen wurden im Rahmen eines Projekts der Geologischen Bundesanstalt (GBA) mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) erstellt.

Gosau (Salzkammergut, Oberösterreich) und Rußbach am Pass Gschütt (Tennengau, Salzburg)

Band 70

GeoMol – Geologische 3D-Modellierung des österreichischen Molassebeckens und Anwendungen in der Hydrogeologie und Geothermie im Grenzgebiet von Oberösterreich und Bayern

Markante Gesteine des Waldviertels – Die Gesteinsstelen vor dem Krahuletz-Museum in Eggenburg

Rocky Austria

Geologie von Österreich - kurz und bunt

Erläuterungen zu Blatt 122 Kitzbühel



Ein großer Bohrer am Heck eines Lastwagens. Daneben steht ein Mann in Arbeitskleidung mit einem schweren Hammer und Helm.
Der Bohrwagen der GBA unterstützt die geologische Arbeit im Gelände.
© Lois Lammerhuber

Geologische Karten sind die wichtigste Grundlage zur Beantwortung nahezu jeder geowissenschaftlichen Fragestellung. Die farbliche Darstellung der flächigen Verbreitung von Gesteinseinheiten ermöglicht in Verbindung mit den Sonderzeichen und Linienelementen Aussagen, wie diese Gesteinseinheiten im Raum orientiert sind. Angaben über deren Alter und Zusammensetzung sowie die Eintragung von Rutschungen, Steinbrüchen etc. ergänzen den Inhalt geologischer Karten.

Ein Labor mit vielen Schläuchen, Kabeln, durchsichtigen Behältern und einem schwarzen Gerät. Im Hintergrund hantiert ein Mann in weißem Arbeitsmantel, Handschuhen und mit Kopfbedeckung.
Reinstraumlabor
© Lois Lammerhuber

Ob Wasser, Ton, Sand, Kies, Kalk, Marmor, Sandstein, Granit oder Gneis, nur die genaue Kenntnis ihrer Zusammensetzung (Stichwort: Geochemie) erlaubt Aussagen über Entstehung, Herkunft und Verwendungsmöglichkeiten.

Mann kreist mit Filzstift Fossil an einem Stein ein.
Forschung erfordert viel Erfahrung.
© Lois Lammerhuber

Der Blick durch das Mikroskop gehört zum Alltag geowissenschaftlicher Forschung, denn erst aus winzigen Details lässt sich die Geschichte der Gesteine rekonstruieren. Mikrofossilien oder die noch kleineren Nannofossilien sind Reste tierischer oder pflanzlicher Organismen. MikropaläontologInnen können mit ihnen das relative Alter, aber auch das einstige Ablagerungsmilieu von Sedimentgesteinen bestimmen.

Ein Holzschreibtisch auf dem durchsichtige Plastiksäckchen mit Gesteinsproben, Kieselsteine, Papiersäckchen und Farbmuster liegen.
Tonmineralogisches Labor mit Probensäckchen und Probenträgern
© Lois Lammerhuber

Rohstoffgeologie, Hydrogeologie und Ingenieurgeologie sind Disziplinen der angewandten Geowissenschaften. Sie haben die Aufgabe, Rohstoff- und Grundwasservorkommen sowie Hangstabilitäten nach verschiedenen Gesichtspunkten zu bewerten. An der Geologischen Bundesanstalt wird an einer Reihe regionaler Geopotentialstudien gearbeitet, die sich mit vielen Fragen im Schnittpunkt von Rohstoffvorsorge, Naturschutz, Raumordnung, Trinkwasser etc. befassen.

Eine junge Frau studiert Karteikarten im Lesesaal der Geologischen Bundesanstalt.
Der Lesesaal der größten erdwissenschaftlichen Bibliothek Österreichs steht allen Interessierten für Recherche zur Verfügung.
© Lois Lammerhuber

Die Aufgabe der GBA, dem Bund als „zentrale Informations- und Beratungsstelle im Bereich der Geowissenschaften“ zu dienen, ist im Gesetz (FOG § 18) festgeschrieben. Darüber hinaus ermöglicht die Website den weltweiten Daten- und Informationszugang rund um die Uhr.

Links das in Sanierung befindliche Rutschungsgebiet des Geschliefgrabens, rechts das Bergmassiv des Traunsteins


19. - 22. Juni 2017
in Bad Ischl, Hallstatt und Gmunden

Tagungsthema:
Angewandte Geowissenschaften
an der GBA

GELMON 2017

 

4. Internationaler Workshop über „Geoelektrisches Monitoring

Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt

Band 156/1–4

 

Band 156 mit 360 Seiten Umfang beinhaltet Artikel aus den Bereichen Quartärgeologie, Stratigrafie und Fazies der Nördlichen Kalkalpen und Paläontologie (Decapoden, Gastropoden, Foraminiferen), einen Nachruf (Wolfgang Seiberl), vier historische Arbeiten sowie 42 Kartierungsberichte aus den Jahren 2001–2003 und 2009–2016 und zwei Buchbesprechungen.

Übersicht über die Aktivitäten der Geologischen Bundesanstalt im Bereich 3D Geologie.

Ausschnitt aus der Topographische Karte von Österreich mit Umgebung. Viele blaue, grüne, orangene und rosa Stiche in unterschiedlichen Längen.

Österreichweite Übersicht über Profilschnitt-Abbildungen

Thesaurus

 

 

Das Thesaurus-Projekt widmet sich dem Aufbau eines kontrollierten Vokabulars für Geodaten.

Öffnungszeiten Bibliothek

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Mo und Do: 13 - 16

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